So begann auch die Revolution in Tunesien: Tausende Menschen haben in Kairo gegen Aegyptens Regierung protestiert, Polizisten mit Steinen beworfen - sie verlangen den Ruecktritt von Praesident Mubarak. Sicherheitskraefte setzten Wasserwerfer und Traenengas ein.
Am Donnerstagmorgen, dem 17. Tag der Proteste, strömen die Massen wieder zu Demonstrationen zusammen und fordern den Rücktritt von Präsident Hosni Mubarak. Viele kommen in Verkleidung, bunten Kostümen. Tausende hatten die Nacht auf dem Tahrir-Platz in Kairo und vor dem nahe gelegenen Parlament in Zelten verbracht.
Jubel auf dem Tahrir-Platz: Die Hinweise auf einen baldigen Ruecktritt von Praesident Hosni Mubarak verdichten sich immer mehr. Er will sich offenbar noch am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache an das aegyptische Volk wenden. Die Armee bereitet sich darauf vor, "die oeffentliche Sicherheit zu gewaehrleisten".
Hunderte Demonstranten harren noch immer auf dem Tahrir-Platz in Kairo aus. Sie verlangen von der Militaerfuehrung, endlich einen konkreten Fahrplan fuer die Uebergabe der Macht an eine zivile Regierung vorzulegen. Auch westliche Politiker dringen auf einen raschen Wandel.